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Backup hausgemacht Teil 3 1/2
In Teil 3 habe ich auf das Mehr an Plattenplatz für die Imagesicherungen hingewiesen, die Frage nach dem Warum folgte zeitnah per Mail. Ich muss zur Beantwortung etwas weiter ausholen:
Unter Server 2003 nutze ich die SystemState-Sicherung zum Sichern der für eine Wiederherstellung relevanten Daten eines Servers - diese Option entfällt ab Server 2008, stattdessen kommt die Image-Sicherung zum Einsatz. Und ein komplettes Image braucht nun mal _deutlich_ mehr Platz als ein reiner SystemState.
Dafür erleichtert ein Image die Wiederherstellung: Um einen ausgefallenen Server 2003 wiederherzustellen installiert man den Server "from scratch" von der CD und bringt ihn auf das selbe Patchlevel wie die ursprüngliche Maschine. Dann bügelt man den SystemState rüber und hat die Maschine wieder auf dem alten Stand (unter Berücksichtigung von Partitionierung, installierter Dienste usw.).
Backup hausgemacht Teil 3
Nach den ersten beiden Teilen habe ich die Sache mit den hausgemachten Backups nicht weiterverfolgt - und bereue das nun. Aus Zeitmangel kamen "damals" dann eben doch angeblich fertige Programme zum Einsatz, die allesamt nicht überzeugen können.
Zu diesen Programmen gehören sowohl Cobian Backup, das gerade in Version 10 (BETA) erschienen ist als auch Areca, das gerade in Version 7.1.6 erschienen ist.
Cobian wird mit der Zeit langsamer und langsamer und produziert irgendwann mehr Fehlermeldungen als Backups. Areca ist launisch, mal funktioniert es, mal nicht. Das Sahnestück ist aber die Funktion, bei inkrementellen Backups die _jüngeren_ Inkremente automatisiert zu löschen.... WTF?
True Image 2009: Build 9646 released
Kaum habe ich die aktuelle Acronis-Version installiert, kommt schon das nächste Update, dessen Changelog sich so liest:
* Improvements:
o Better Try&Decide performance while applying the changes to the system.
o Improved Vista style Clone Disk nd Add New disk Wizards interface – setting up additional disks and drive cloning setup is now much easier.
o Improved Automatic Consolidation feature – it is now possible to apply backup policies in the tasks (the functionality is similar to Backup Location Management in earlier product versions)* New features:
o Added a Network Device Access Storage connection wizard to the media
o Added support for 23 new applications for application settings backup (click here to view the list)
o Archive Ratings – favorite and most frequently used archives can now be rated with on a five star scale* Fixes:
o Backup to DVD from the bootable media now works correctly
o Windows Restore Points are now accessible after system recovery from the backup archive
o Backup sort order within the program interface is corrected
o Validation procedure is now working when backing up to DVD using Acronis Bootable Media
o Fixed unnamed backups on Acronis Secure Zone when done from Acronis Bootable Media
o Search results are now displayed correctly after incremental backup
o E-mail notification settings are now saved correctly after editing a task
o Estimated backup time values are now calculated correctly after minimizing the progress window.
Bin ja mal gespannt, ob der Bug in der Restdauer-Anzeige tatsächlich behoben ist. ;-)
Acronis True Image 2009
Während ich diesen Text hier schreibe, läuft im Hintergrund ein Image meiner Maschine mit Acronis True Image 2009 - ich habe eine Weile gezögert, letztlich das Update auf die aktuelle Version aber doch gekauft. Der erste Eindruck ist nicht schlecht, die neue Oberfläche wirkt etwas aufgeräumter.
Beim ersten Start meldet sich pflichtbewusst die OneClick Protection.
Die OneClick Protection fragt alle Parameter ab und erstellt einen Task, der sich zukünftig um die automatische Image-Erstellung kümmert, nicht durchführbare|durchgeführte Tasks werden automatisch nachgeholt. Nettes Feature.
Backup hausgemacht Teil 1
Wie bereits angekündigt startet hiermit die Artikelserie zum Thema Backup mit "Hausmitteln" - man muss -auch im Firmenumfeld- keine Unsummen für Backupsoft-|Hardware ausgeben. Der sinnvolle Einsatz von kostenlos verfügbaren und teilweise sogar in Windows implementierten Tools reicht für einen Großteil der Sicherungsszenarien aus.
Doch bevor es richig losgeht, muss ein bisschen graue Theorie sein. So sollte man sich _VOR_ der Ausarbeitung eines Konzepts erstmal Gedanken über die möglichen Arten einer Datensicherung machen, denn Backup ist nicht gleich Backup.
Zum ersten wäre da die Möglichkeit, sog. Images zu erstellen. Dabei handelt es sich um Abbilder entweder des ganzen Systems oder einzelner Partitionen. Bekannte und bewährte Produkte am Markt, aber eben nicht kostenlos, sind z.B. Acronis TrueImage oder Storagecraft ShadowProtect. Lediglich die Freeware DriveImage XML kann für lau genutzt werden - wenn man deutliche Abstriche beim Komfort macht.
Ich selbst nutze seit Jahren Acronis TrueImage, aber Image-Programme sollen hier nicht das Thema sein, auch wenn deren Einsatz für einzelne Systeme absolut sinnvoll und empfehlenswert ist.
