Tags: hausgemacht
Backup hausgemacht Teil 4
In Teil 3 hatte ich das Thema Image-Sicherung beschrieben und seine Vorteile. Der Systemreparaturdatenträger ist die Voraussetzung dafür, eine Image-Sicherung wiederherstellen zu können. Und genau bei dessen Erstellung bin ich heute gestolpert. :-\
Erzeugt wird der Systemreparaturdatenträger direkt aus dem laufenden Windows heraus, einfach mal die Windows-Taste drücken und Systemreparaturdatenträger im Suchfeld eingeben. Oder quick-n'-dirty: WINDOWS > recdisc > STRG+SHIFT+ENTER ;-)
Backup hausgemacht Teil 3 1/2
In Teil 3 habe ich auf das Mehr an Plattenplatz für die Imagesicherungen hingewiesen, die Frage nach dem Warum folgte zeitnah per Mail. Ich muss zur Beantwortung etwas weiter ausholen:
Unter Server 2003 nutze ich die SystemState-Sicherung zum Sichern der für eine Wiederherstellung relevanten Daten eines Servers - diese Option entfällt ab Server 2008, stattdessen kommt die Image-Sicherung zum Einsatz. Und ein komplettes Image braucht nun mal _deutlich_ mehr Platz als ein reiner SystemState.
Dafür erleichtert ein Image die Wiederherstellung: Um einen ausgefallenen Server 2003 wiederherzustellen installiert man den Server "from scratch" von der CD und bringt ihn auf das selbe Patchlevel wie die ursprüngliche Maschine. Dann bügelt man den SystemState rüber und hat die Maschine wieder auf dem alten Stand (unter Berücksichtigung von Partitionierung, installierter Dienste usw.).
Backup hausgemacht Teil 3
Nach den ersten beiden Teilen habe ich die Sache mit den hausgemachten Backups nicht weiterverfolgt - und bereue das nun. Aus Zeitmangel kamen "damals" dann eben doch angeblich fertige Programme zum Einsatz, die allesamt nicht überzeugen können.
Zu diesen Programmen gehören sowohl Cobian Backup, das gerade in Version 10 (BETA) erschienen ist als auch Areca, das gerade in Version 7.1.6 erschienen ist.
Cobian wird mit der Zeit langsamer und langsamer und produziert irgendwann mehr Fehlermeldungen als Backups. Areca ist launisch, mal funktioniert es, mal nicht. Das Sahnestück ist aber die Funktion, bei inkrementellen Backups die _jüngeren_ Inkremente automatisiert zu löschen.... WTF?
Backup hausgemacht Teil 2
Bevor es hier richtig losgeht, noch eine Ergänzung zu den eingesetzten Tools: Windows selbst ist nicht in der Lage, für eine FTP-Verbindung einen Laufwerksbuchstaben zu vergeben, dafür werden zusätzliche Tools benötigt. Der Caschy hat gleich zwei gefunden: NetDrive und FTPDrive.
Systemvorraussetzungen:
NetDrive:[...]Windows 2000, Windows XP, Windows Vista[...]
FTPDrive:[...]Windows 2000/XP/2003/Vista[...]
Damit sind die Grundbedingungen für eine Sicherung via FTP geschaffen.
Bedenkt aber: FTP ist als potentiell unsicher einzustufen, das es völlig unverschlüsselt ist, also nicht nur den Datenstrom, sondern auch Benutzername|Passwort im Klartext überträgt. Wirklich sensible Daten sollte man also nicht einfach per FTP irgendwohin sichern.
Weiterhin sollte klar sein, das bei ADSL-Nutzern eine FTP-Verbindung um den Faktor x langsamer ist als die Sicherung auf ein lokales Laufwerk (oder ein per LAN|WLAN verbundenes Netzlaufwerk), da selbst bei einer 16.000er-Leitung max. 1Mbit/s. an Upload zur Verfügung steht. Sehr grosse Backups können da schonmal wg. der Zwangstrennung nach 24h schiefgehen.
Backup hausgemacht Teil 1
Wie bereits angekündigt startet hiermit die Artikelserie zum Thema Backup mit "Hausmitteln" - man muss -auch im Firmenumfeld- keine Unsummen für Backupsoft-|Hardware ausgeben. Der sinnvolle Einsatz von kostenlos verfügbaren und teilweise sogar in Windows implementierten Tools reicht für einen Großteil der Sicherungsszenarien aus.
Doch bevor es richig losgeht, muss ein bisschen graue Theorie sein. So sollte man sich _VOR_ der Ausarbeitung eines Konzepts erstmal Gedanken über die möglichen Arten einer Datensicherung machen, denn Backup ist nicht gleich Backup.
Zum ersten wäre da die Möglichkeit, sog. Images zu erstellen. Dabei handelt es sich um Abbilder entweder des ganzen Systems oder einzelner Partitionen. Bekannte und bewährte Produkte am Markt, aber eben nicht kostenlos, sind z.B. Acronis TrueImage oder Storagecraft ShadowProtect. Lediglich die Freeware DriveImage XML kann für lau genutzt werden - wenn man deutliche Abstriche beim Komfort macht.
Ich selbst nutze seit Jahren Acronis TrueImage, aber Image-Programme sollen hier nicht das Thema sein, auch wenn deren Einsatz für einzelne Systeme absolut sinnvoll und empfehlenswert ist.
