Ein Visionär verlässt die Bühne

Mein Feedreader überschlug sich bereits heute morgen, jeder wollte der erste sein, der über den Tod von Steve Jobs berichtet, ein Nachruf ausschweifender und persönlicher als der andere. All das habe ich den ganzen Tag lang beobachtet und mir überlegt, das Thema in meinem eigenen Blog gar nicht aufzugreifen – haben ja eh schon alle, wirklich alle, die Wald- und Wiesenblogs und die grossen Portale, darüber berichtet.

Zumal wenn man meine Meinung zu Apple-Produkten kennt, ich stehe den Produkten bzw. der Produktpolitik ja sehr skeptisch gegenüber. Aber all das spielt in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle. Ein Mensch hat die Welt verlassen und das allein ist traurig genug. Sich seinen Leidensweg anzuschauen, macht die Sache noch trauriger.

Mit Steve Jobs ist einer der ganz großen abgetreten, ein Visionär, ein Denker, ein Macher, der die heutige Computerwelt maßgeblich aufgebaut und beeinflusst hat. Ohne ihn und seine Ideen und vor allem ohne seinen absoluten Willen, seinen eigenen Weg zu gehen, wäre manche Dinge, die wir heute als selbstverständlich hinnehmen, sicherlich ganz anders oder schlicht nicht vorhanden.

Für mich stellt Steve Jobs zusammen mit seinen “Weggefährten” wie Bill Gates, Steve Wozniak, Steven Ballmer & Co. etwas ähnliches dar wie die genialen Geister der Vergangenheit, die unmögliches möglich gemacht haben. Ich denke da spontan an Da Vinci oder Galilei – allesamt bewundert für Dinge, an die wir vor ihnen nie zu denken gewagt hätten.

Und nun werde ich doch persönlich: Danke, Steve, für deine Hingabe, mit der du dich deinem Job gewidmet hast. Mögest du mir meine Sticheleien vergeben und in Frieden ruhen.

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