Projekt: Heimvernetzung Teil 5

Es war ja recht lange ruhig, was meine Heimvernetzung angeht – kein Wunder, läuft ja auch alles, irgendwie. Die bevorstehende Renovierung des Wohnzimmers, in dem sich ja derzeit noch Fritz!Box und Accesspoint tummeln, schreit aber nach einiger Vorbereitung – und da ich sowieso Urlaub habe und mit defekter Kauleiste nutzlos daheim rum hänge, scheint das ein günstiger Zeitpunkt zu sein, um die weitere Planung so langsam mal in die Tat umzusetzen.

Und darum geht es:
Mein Zyxel NSA-220 schreit danach, durch ein schnelleres Gerät ersetzt zu werden. Für das Streamen von Musik und als Datenhalde ist es durchaus brauchbar, spätestens mit der Sicherung eines Windows 7 Systems ist es aber überfordert: Erstens passen die von der Windows-Sicherung benötigten Berechtigungen nicht wirklich (sichern geht, wiederherstellen nicht) und zweitens ist es dank der schwachen CPU einfach zu langsam im Netz unterwegs, wodurch eine Sicherung nicht in einem sinnvollen Zeitrahmen zu machen ist.

Desweiteren verrichtet noch immer mein Revo 3610 seinen Dienst als HTPC und zeichnet via DVB-T auf, da meine ersten Gehversuche mit der Terratec H7 und Mediaportal ja nicht wirklich vielversprechend waren (kein Twin-Tuner, daher nur eingeschränkt nutzbar).

Am Wochenende hatte ich dann die Gelegenheit, Windows Home Server 2011 auf meinem alten Laptop testen zu können und bin begeistert. Ergo habe ich bei amazon.de gleich mal eingekauft: Systembuilder Windows Home Server 2011 64Bit deutsch

Nun fehlte also die Harware “drum-herum” und über die habe ich heute mit meinem Händler gesprochen – ursprünglich dachte ich an ein Mini-ITX System auf Basis eines Lian Li Q-08, welches dann von einem Core i3 befeuert werden sollte. Da die Kiste aber eigentlich im Keller ihren Dienst verrichten und dabei möglichst wenig Strom verbrauchen soll, wurde das Konzept quasi grundlegend verändert. Zum Einsatz kommen nun:
- Gehäuse Chieftec CD-01-B
- Mainboard ASUS M4A78LT-M und obendrauf ein AMD Athlon IIX4 610E
- 4GB DDR3 RAM von Kingston
- 2 Toshiba 2,5″ Platten mit jeweils 1TB
- 4×2,5″ Backplane

Um die Serversicherung auf eine USB-Platte zu beschleunigen, wird eine Digitus DS-30220 zum Einsatz kommen, die dann USB 3.0 zur Verfügung stellt.

Eine DVB-C Karte hab ich mir noch nicht rausgesucht, da muss ich noch ein bisschen testen. Dank TV4Home, einer MediaPortal-Implementation für den Home Server, wird die Kiste aber in Zukunft wohl als zentrales Aufnahmegerät herhalten können. Das Streamen der Inhalte zum Fernsehgerät sollte mit der verbauten CPU auch kein Problem darstellen.

In punkto Stromverbrauch fahre ich so wohl auch recht gut, der Athlon braucht idle ~ 10 Watt, jede Platte ~ 1 Watt, die USB-Karte ~ 7 Watt, der RAM auch nochmal ~ 10 Watt. Liege ich als reines NAS noch unter den ~ 50 Watt, die das NSA-220 beim Betrieb beider Platten so verbrät. Die nachträglich kommende DVB-C Karte wird auch noch ein paar Watt benötigen, allerdings wohl kaum mehr als mein derzeit dauerlaufender Revo 3610 mit angeschlossenem DVB-T USB-Stick. Meine Energiebilanz dürfte damit ziemlich “null-auf-Null” aufgehen. ;-)

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3 Antworten auf Projekt: Heimvernetzung Teil 5

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  2. Target sagt:

    Vielleicht magste dir ja auch ne Büchse dafür direkt kaufen – ich habe fast das gleiche wie du vor nur werde ich das wohl mit dem hier machen “HP PROLIANT N36L” gibt es grad bei http://www.Reichelt.de

    MfG
    Target

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