Hyper-V Tricksereien

Hyper-V ist was feines, leider erstellt der Wizard beim Einrichten einer neuen VM die VHDs als dynamische Festplatten: Schlechtere Performance und ausserdem ein unkalkulierbares Rechenexempel. Aktuelle Aufgabenstellung: Verkleinerung einer zu großen VHD und Konvertierung von dynamisch nach fixer Größe.

Folgende Schritte:
Betreffende VM herunterfahren, auf den entsprechenden Hyper-V-Host per RDP connecten und dort diskpart aufrufen. In diskpart die zu bearbeitende VHD einbinden:
select vdisk file=lw:\pfad\zur\platte.vhd
attach vdisk
list partition
select partition <no>
shrink desired=MB
detach vdisk

Damit wird die Partition <no> um den hinter desired notierten Wert an Megabyte geschrumpt, womit die VHD bereit zum Verkleinern (und Konvertieren) ist. Dafür verwende ich einmal mehr VHD Resizer: Quell- und Ziel-VHD auswählen, “fixed” einstellen, gewünschte Größe angeben und ab dafür. Je nach Größe der VHD kann das nen Moment dauern.

Wenn VHD Resizer seine Arbeit getan hat, im Hyper-V-Manager die bisher eingebundene Festplatte entfernen und die “neue” einbinden – auch wenn die VHDs umbenannt werden, muss wg. der Berechtigungen die Festplatte via Hyper-V-Manager entfernt und neu eingebunden werden. Nun kann die VM gestartet werden, ich empfehle abschliessend einen Blick in die Datenträgerverwaltung der VM und ggd. Korrektur der Partitionsgröße.

Und was hier in ein paar Absätzen niedergeschrieben steht, hat mich den halben Nachmittag und einiges an Hirnschmalz gekostet….

Dieser Beitrag wurde unter Admin-Stuff abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.