Keine Angst, ich habe die Public Beta von Windows Se7en nicht verschlafen – ich hatte nur keine Lust, hier grosse Romane zu schreiben, bevor ich nicht selbst ein bisschen gespielt habe. Also habe ich die Beta heute mal auf unserem ESXi installiert und hier ein paar Screenshots geschossen, die ihr nachfolgend bewundern könnt.
Ein paar Takte zu Windows Se7en möcht vorher aber noch loswerden:
Das Setup lief innerhalb von ~20 Minuten durch, einen Unterschied zum Vista-Setup konnte ich nicht feststellen. Nach Beendigung des Setups und dem obligatorischen Reboot startete Windows Se7en sehr zügig, das Laden der Desktopeinstellungen geht deutlich schneller vonstatten wie unter Vista.
Auch sonst reagiert das ganze System gefühlte 3 Lichtjahre schneller.
Ganz nett, weil direkt mit an Bord: Notizblock auf dem Desktop, Tool zum Screenshot erstellen (SnippingTool). Auf den ersten Blick alles viel aufgeräumter, auch wenn in der Beta an einigen Stellen noch englische Texte und Menüs auftauchen – ist halt ne Beta.
Die Taskleiste ist knuffig gemacht, laudende Tasks brauchen wesentlich weniger Platz auf der Taskleite, die Animation(en) und die Icons selbst kommen nach meinem Dafürhalten sehr edel rüber. Praktisch auch das Werkzeugschlüsselsymbol in den Balloon-Tipps, so kommt man schneller an die von Windows angemeckerte heran.
Die Management-Konsole ist bei Version 3.0 geblieben, allerdings meldet sich die Beta als Windows-Version 6.1 – was nicht ganz zum Namen passt, aber evtl. ändert sich das ja noch.
Wenn sich Windows Se7en so positiv weiterentwickelt, wie es die Beta erhoffen lässt, überspringe ich Vista für Produktivumgebungen und migriere direkt von XP nach Se7en.
So und hier sind sie nun, die Screenshots (wundert euch nicht über die unterschiedlichen Auflösungen, der erste Teil der Bilder ist aus der ESXi-Console, der zweite Teil via Remotedesktop gemacht und daher grösser):

















Tjoah,ich hab massige Probleme mit dem Download.
Ja, die hatte wohl beinah jeder – da hilft nur stetiges Weiterprobieren oder ein Downloadmanager.