Mit der Installation meines NAS-Systems ist auch mein Musikarchiv auf selbiges umgezogen und hat mit derzeit > 14.000 Titeln und guten 90GB eine recht stattliche Grösse erreicht.
Damit stellt sich dann zwangsläufig die Frage, wie und womit man ein ständig wachsendes Archiv verwaltet, erweitert, pflegt etc.
Nachdem ich etliche Lösungen mit WinAmp, Songbird, dem Windows Media Player und anderen Kandidaten durchprobiert und für untauglich befunden habe, bin ich über MediaMonkey gestolpert.
Ausnahmsweise mal keine Freeware, mit ~35,- Eurotalern für die Lifetime-Licence aber auch nicht überteuert. Der mediale Affe kann alles: Rippen, Konvertieren, Tags bearbeiten, autom. Einsorten, Umbenennen, Abspielen, Playlists erstellen und und und.
Das Indizieren des Netzlaufwerks auf dem NAS hat nen Moment gedauert, das nachträgliche Hinzufügen von “reinkopierten” Songs geht hingegen sehr flott.
Grund hierfür dürfte die lokal angelegte Datenbank sein, die auch eine blitzschnelle Suche nach <whatever> ermöglicht.
Das Hinzufügen von Albumcovern aus dem Netz sowie die Abfrage von freedb machen das Rippen und Archvieren von CDs super einfach; im Prinzip ist es nur Fleissarbeit, die Silberlinge zu wechseln.
Eine Unmenge an Plugins und die Community rund um die Software ermöglichen den Auf- und Ausbau eines Medienarchivs, das nicht nur MP3s, sondern im Prinzip alle Formate ordentlich katalogisiert und verwaltet.
Dieser Artikel war -sicherlich nicht wörtlich, aber sinngemäss- auch schon Bestandteil meines alten Blogs, ist aber leider dem zerstörten Backup meiner Datenbank zum Opfer gefallen und erscheint nun also etwas aktualisiert unter neuem Datum.


Hallo Jörg,
hört sich ja sehr interessant an. Es geht mir ähnlich wie Dir, viel ausprobiert, aber noch immer nicht so richtig zufrieden.
Jetzt habe ich auf Deinem Screen gesehen, dass es in der linken Navigationsleiste auch einen Punkt “WebRadio” gibt.
Ist dies analog wie bei Songbird, sprich dass über Mediamonkey auch diverse Webradios empfangbar sind?
Sollte dies der Fall sein, wäre ich auf jeden Fall auch bereit 35 Öcken für eine “Lebenslizenz” hin zublättern.
Wie sieht es eigentlich mit der Inanspruchnahme des Arbeitsspeichers aus, die mich bei Songbird doch recht störte, da extrem hoch.
Vielen Dank schon mal für den Tip.
Gruß Stephan
Hallo Stephan,
als Vorgabe gibt´s dort ShoutCast und IceCast, die Hilfe liest sich wie folgt:
Mehr kann ich dir dazu leider nicht sagen, da ich diese Funktion in MediaMonkey noch nie wirklich benutzt habe (nur mal rumgespielt).